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2018:06:26
MEDIA BEYOND FRONTIERS Medienprojekt in der Grenzregion Ukraine/Republik Moldau (20.28. Sept. 2018)  

Ein Projekt des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München (IKGS) und der Nationalen Jurij-Fedkowytsch-Universität Tscherniwzi. Gefördert durch Mittel des Auswärtigen Amts (Programm "Ausbau der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft in den Ländern der Östlichen Partnerschaft und Russland").   

 

Bewerbung für Nachwuchsjournalist*innen aus Deutschland bis zum 10. Juli 2018  

 

Reise- und Unterkunftskosten werden vom Veranstalter übernommen.    

 

Bewerbungsvoraussetzungen 

  • Journalistische Erfahrung und Interesse an Themen aus Mittelosteuropa
  • Beteiligung mit Diskussionsbeiträgen auf einem Weblog (Onlinephase) zur Vernetzung mit anderen Projektteilnehmer*innen
  • Teilnahme an der Präsenzphase in der Ukraine/Republik Moldau (20.-28. Sept. 2018)
  • Veröffentlichung von einem oder mehreren Artikeln im Anschluss an die Präsenzphase in einem deutschsprachigen Sammelmagazin u.a.
  • Arbeitssprache: Englisch  

 

Es genügt ein formloses Schreiben an Dr. Markus Winkler (winkler?k|@"ikgs.de) mit einer kurzen Darstellung der journalistischen Erfahrung. Bitte begründen Sie auch, warum Sie an dem Projekt teilnehmen möchten. Wir werden Sie nach dem Auswahlverfahren umgehend benachrichtigen.   

 

Projektbeschreibung 

 

Das trinationale Projekt MEDIA BEYOND FRONTIERS – Medienprojekt in der Grenzregion Ukraine/Republik Moldau fördert die Begegnung und den Austausch zwischen 18 Nachwuchsjournalist*innen aus Deutschland, der Ukraine und der Republik Moldau, stärkt Medienkompetenzen und wird aktuelle Themen (Minderheiten, NGOs, Start-ups, Erinnerungsdiskurse/-orte, Alltagsleben, Sprachenpolitik, Umgang mit dem sowjetischen Erbe u.a.) medial aufbereiten. Das modulierte Projekt (Juli-Dez. 2018) umfasst eine Online-Phase (Vernetzung) und eine Präsenzphase (20.-28. Sept. 2018) in Tscherniwzi (Ukraine), in der ukrainisch-moldauischen Grenzregion sowie in Bălți (Republik Moldau) mit Medienworkshops, Recherchereisen, Austausch mit Medienaktivisten u.a. Die Projektergebnisse (journalistische Artikel) werden in einem deutschsprachigen Sammelmagazin sowie in deutschsprachigen, ukrainischen und moldauischen Print-, Funk- und/oder digitalen Medien publiziert. Projektabschluss bildet eine öffentliche Veranstaltung in Berlin.   

 

Das Projekt fördert zivilgesellschaftliche Strukturen der Zusammenarbeit zwischen zwei Ländern der Östlichen Partnerschaft und Deutschland, indem es freie Medien als wichtige Bestandteile einer demokratisch gefestigten Gesellschaft anerkennt, meinungsbildende junge Akteurinnen und Akteure miteinander vernetzt und Impulse für weitere grenzüberschreitende Medienprojekte liefert. Ziel ist es, den transnationalen und intraregionalen Austausch innerhalb der Grenzregion zwischen der Ukraine und der Republik Moldau zu fördern, die historisch und kulturell gesehen sehr viel Verbindendes hat, jedoch gegenwärtig nur noch wenige Kommunikationskanäle aufweist.    

 

Ablaufsplan für Präsenzphase (20.-28. Sept. 2018)   

 

20. Sept. 2018 (Do.): Anreise in Tscherniwzi (Ukraine).   

 

21.-22. Sept. 2018 (Fr.-Sa.): Kennenlernen der Medienlandschaft im Gebiet Tscherniwzi. Besuch von Medienhäusern und Austausch mit Medienschaffenden, Bloggern und Aktivisten; Medienworkshop an der Nationalen Universität Tscherniwzi mit zwei erfahrenen Journalistinnen und Medientheoretikerinnen aus Deutschland und der Ukraine (Dr. Renate Nimtz-Köster, ehem. Wissenschaftsredakteurin, Der Spiegel, Hamburg, und Dr. Lilja Schutjak, Dozentin für Journalistik an der Nationalen Universität Tscherniwzi); Evaluierung der Rechercheskizzen durch die beiden Expertinnen, methodische Hinweise für eine gelungene Umsetzung der Recherche.   

 

23.-25. Sept. 2018 (So.-Di.): Aufteilung der Teilnehmergruppe in gemischte 3er-Teams (je 1x TN aus D, UA, MD) und eigenständige Recherchereise in die Grenzregion UA und MD; Aufsuchen von Interviewpartnern/innen und Einrichtungen (mgl. Themen s.u.)    26. Sept. 2018 (Mi.): Zusammentreffen an der Universität Bălți (Republik Moldau), Austausch mit lokalen Medienschaffenden und Auswertung der Recherche.   

 

27. Sept. 2018 (Do.): Abschluss an der Nationalen Universität Tscherniwzi: Präsentation der Recherche und der Arbeitsskizzen des geplanten Beitrags. Evaluation durch Projektleitung und Expertinnen.   

 

28. Sept. 2018 (Fr.): Abreise.    

 

Mögliche Themen, die von den TN in Teams recherchiert werden:  

  • Minderheiten: Alltagsleben der ukrainischen und moldauischen Minderheiten dies- und jenseits der Grenze, Sprachenpolitik und Minderheitenschutz, Minderheitenschulen.
  • NGOs: Bürgerliches Engagement in Zeiten politischer und ökonomischer Krisen, Entwicklung der NGO-Szene in der Grenzregion (best practice).
  • Start-ups: Unternehmerisches Handeln und staatliche Kontrolle, neue Geschäftsideen im Zeitalter der Digitalisierung.
  • Erinnerungsdiskurse/-orte: Umgang mit dem sowjetischen Erbe und der Dekommunisierung, neue nationale Geschichtsschreibung, Einstellung von Staat und Bevölkerung.
  • Weitere Themen, die sich im Verlauf der Onlinephase bzw. der Recherchereise ergeben und für die Teams relevant sind.
 
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